
Im Genre der “historischen Simulationsspiele” haben in den letzten Jahren die so genannten “car
d-driven games” (CDGs) eine großere Popularität erlangt.
Was macht diese Spiele aus und warum sind sie so populär? Im Folgenden liste ich die in meinen Augen wichtigsten Merkmale auf:
1. Die Spielkarten selbst “treiben das Spiel an”, sind “ihr Motor”. Dies bedeutet, dass die Karten nicht nur eine Zusatz-/Ergänzungs-Funktion besitzen, sondern das eigentliche Spielgeschehen auf dem Spielbrett steuern.
2. Viele CDGs weisen einzelnen Karten mehrere Funktionen zu, von denen der Spieler aber eine nur eine einsetzen kann. So muss sich der Spieler nicht nur entscheiden, in welcher Reihenfolge er seine Karten ausspielt, sondern auch jeweils pro Karte, zu welchem Zweck er sie verwendet.
3. Da bei den meisten Spielen pro Spieler nur eine Karte pro Zug ausgespielt wird, gibt es praktisch keine “downtime”.
4. Einzelne, jedoch nur im Spezialfall auftauchende Regeln, sind auf den Karten selbst zu finden und müssen nicht vorab per Regelheft gelesen/erlernt werden.
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