Card-Driven-Games

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Im Genre der “historischen Simulationsspiele” haben in den letzten Jahren die so genannten “car

d-driven games” (CDGs) eine großere Popularität erlangt.

Was macht diese Spiele aus und warum sind sie so populär? Im Folgenden liste ich die in meinen Augen wichtigsten Merkmale auf:

1. Die Spielkarten selbst “treiben das Spiel an”, sind “ihr Motor”. Dies bedeutet, dass die Karten nicht nur eine Zusatz-/Ergänzungs-Funktion besitzen, sondern das eigentliche Spielgeschehen auf dem Spielbrett steuern.

2. Viele CDGs weisen einzelnen Karten mehrere Funktionen zu, von denen der Spieler aber eine nur eine einsetzen kann.  So muss sich der Spieler nicht nur entscheiden, in welcher Reihenfolge er seine Karten ausspielt, sondern auch jeweils pro Karte, zu welchem Zweck er sie verwendet.

3. Da bei den meisten Spielen pro Spieler nur eine Karte pro Zug ausgespielt wird, gibt es praktisch keine “downtime”.

4. Einzelne, jedoch nur im Spezialfall auftauchende Regeln, sind auf den Karten selbst zu finden und müssen nicht vorab per Regelheft gelesen/erlernt werden.

Sutter´s Mill

In Essen erscheinen mehrere Hundert neue Spiele…da ist es nur natürlich, dass nicht alle Spiele dieselbe Aufmerksamkeit erhalten.

Ich möchte euch heute Marco Teubners neues Spiel Sutter´s Mill: Der kalifornische Goldrausch von 1849 and Herz legen.

Dieses Spiel ist innovativ, mechanisch einfach (verfügt jedoch über eine hohe Spieltiefe) und mit rund einer Stunde Spielzeit “kompakt” für ein Strategiespiel.

Nicht umsonst wurde es direkt nach der Essener Messe als “Geheimtipp” gehandelt…

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